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Stoff aus lebendem Pilzgeflecht kann sich selbst reparieren, reinigen und einfärben – und das deutlich umweltfreundlicher als herkömmliche Textilien.

Cordyceps militaris: Dieser Pilz dient als Grundlage für den neuen Stoff. (Foto: mnimage / Shutterstock.com)

Kleidung aus Pilzen klingt zunächst etwas unappetitlich. Dabei ist das Wurzelgeflecht von Pilzen, das sogenannte Mycel, schon länger als umweltfreundlicher Ersatz von Plastik im Gespräch, etwa als Baustoff. Forschende vom Shenzhen Institute of Advanced Technology gingen nun noch einen Schritt weiter: Sie arbeiten mit lebendem Myzelium. Der Vorteil: Es kann sich selbst reparieren und nachträglich noch bestimmte Eigenschaften ändern. Außerdem lässt es sich ohne großen Einsatz an Energie und Rohstoffen herstellen und rückstandslos abbauen.Anzeige