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Urteil gegen JungnazisVor dem Hanseatischen Oberlandesgericht wird heute das Urteil gegen sieben mutmaßliche Mitglieder und einen Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe »Letzte Verteidigungswelle« verkündet. Ihnen wird unter anderem versuchter Mord, Verabredung zum Mord, Brandstiftung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Angeklagte der »Letzten Verteidigungswelle« im Gerichtssaal (am ersten Prozesstag im März 2026): Immer jünger, immer gewaltbereiter
Die Gruppierung soll Anschläge auf Migranten und Linke geplant und begangen haben (mehr dazu hier ). Erst vor wenigen Wochen wurden weitere mutmaßliche Unterstützer des Netzwerks festgenommen (mehr hier).Die jungen Neonazis gaben sich das Motto: »Wir sind die Welle, die den Dreck aus unserem Land spült.« Ein Logo des Terrortrupps glich dem Kennzeichen der SS-Totenkopfdivision. Zur Tatzeit waren die Angeklagten zwischen 14 und 21 Jahre alt. Der gesamte Prozess fand nach der Anklageverlesung im März daher unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, inklusive der Plädoyers von Bundesanwaltschaft und Verteidigung. Das Urteil wird nun öffentlich verkündet. Meine Kollegin Julia Jüttner ist für den SPIEGEL vor Ort.











