Das US-Außenministerium erklärte ausdrücklich, dass Botschafterin Maria Luiza Ribeiro Viotti nicht zur »unerwünschten Person« erklärt werde und die Streichung des Visums »nicht mit einem Rauswurf der Person gleichzusetzen« sei.Flávio Bolsonaro weniger populär als der VaterSobald die Personalie Perez bestätigt sei, könne man den Fall zu den Akten legen. Laut CNN hat die Regierung in Brasília allerdings durchblicken lassen, dass vor den Wahlen nicht mehr mit einer Entscheidung zu rechnen sei. Üblicherweise wird die Zustimmung des Entsendungslandes frühzeitig eingeholt.
Flávio Bolsonaro, ältester Sohn des wegen eines versuchten Staatsstreichs zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilten Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro und rechter Senator, wurde vergangene Woche von dessen Liberaler Partei (PL) als Kandidat nominiert. Die Familie Bolsonaro pflegt enge politische Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump. Flávio gilt allerdings als weniger populär als sein Vater und kann bislang nicht auf die geschlossene Unterstützung des konservativen Lagers zählen.











