Basketballerin Sophie Cunningham will trans Athletinnen vom Frauensport fernhalten und holt den Kulturkampf in die WNBA. Donald Trump gefällt das.
Demo vor der Basketballhalle in Portland: Aktivist:innen unterstützen Sophie Cunningham
Craig Mitchelldyer/ap
S ie sei „kein besonders politischer Mensch“, wenn überhaupt positioniere sie sich „ziemlich genau in der Mitte“ und ihr Anliegen habe sowieso nur etwas mit „gesundem Menschenverstand“ zu tun. So die Worte von Indiana-Fever-Star Sophie Cunningham. Nach der harten Kritik für ihre Aussage zu trans Sportlerinnen vor wenigen Tagen hat sie sich wohl veranlasst gefühlt, diese noch mal zu bekräftigen. Eine Aussage übrigens, die eins zu eins in die Kulturkampf-Agenda der MAGA-Leute passt. Und zugleich so gar nicht zu der eigentlich (für US-amerikanische Verhältnisse) eher linkspolitischen weltoffenen Haltung innerhalb der WNBA.
Aber was ist denn nun für die Aufbauspielerin Cunningham – blond, weiß, cis-weiblich, konservativ, bekennend christlich – „gesunder Menschenverstand“? Natürlich, es geht mal wieder um Schutz. Nein, nicht um den von trans Personen. Sondern vor trans Personen. Sie möchte junge Mädchen in der Umkleidekabine schützen, hatte sich Cunningham in diesem konkreten Fall in einem Interview mit ESPN geäußert. Junge Mädchen sollten ihrer Meinung nach im Sport nicht gegen „biologische Männer“ antreten müssen.












