Mit staatlichem Millionenetat produziert die Bundeswehr eine Propaganda-Serie. Das Ergebnis ist geeignet, junge Menschen vom Militär abzuschrecken.
Szene aus der Bundeswehr-Serie „Generation Wehrdienst“
Bundeswehr
Es ist ein miserabler Alltag: frühmorgens von aggressiven Männern mit geleckten Nazi-Frisuren aufgeweckt werden. Sie kontrollieren, ob das Bett makellos gemacht ist. Auch die Rasur wird überprüft. Dann Maßregelung, wenn die Decke Falten wirft oder ein Stoppel am Hals übersehen wurde. Fades Kantinenessen, das die Rekruten auch noch selbst zahlen müssen. Sport auf dem trostlosen Kasernengelände. Schießtraining mit schweren Tötungsmaschinen.
Am Ende des Tages bleibt lediglich der Stolz darauf, ihn überstanden zu haben. Aber der Schmerz soll es wert sein. Dabei werden diejenigen, die durchhalten, hier im Kern auf eines vorbereitet: für ihren Staat zu sterben oder zu töten.











