Revolut-Gründer Nikolay Storonsky (42) ist von einem der weltweit führenden Luxusyachtmakler verklagt worden. Cecil Wright & Partners habe beim Londoner High Court Klage eingereicht, wie die „Financial Times “ („FT“) unter Berufung auf Gerichtsakten berichtet. Der Makler fordere von Storonsky 17,5 Millionen Euro, weil dieser „hinter seinem Rücken“ gehandelt und damit die Zahlung einer Provision für den Kauf einer 350 Millionen Euro teuren Superjacht unrechtmäßig umgangen habe.Ein Berater des Family-Offices von Storonsky soll sich laut „FT“ im vergangenen Jahr mit Interesse am Kauf einer Jacht an den Luxusmakler gewandt haben. Daraufhin habe Cecil Wright eigenen Angaben zufolge Storonsky den Kauf einer 102 Meter langen Superjacht vorgeschlagen, die von der deutschen Werft Lürssen gebaut wurde. Das Schiff gehörte zu dem Zeitpunkt dem kanadischen Geschäftsmann und ehemaligen Eishockeyspieler Patrick Dovigi (47).

Im Januar teilte Storonskys Berater dem Makler dem Bericht zufolge dann mit, dass der Unternehmer die Jacht direkt beim damaligen Eigentümer gekauft habe. Cecil Wright beklagt nun, dass dem Unternehmen dadurch eine Provision von 5 Prozent entgangen ist. „Es ist das erste Mal, dass mir das passiert ist“, erklärte Chris Cecil-Wright gegenüber der Zeitung.Ein Sprecher von Storonsky sagte, die Behauptung sei „unbegründet und werde zurückgewiesen“.