PfadnavigationHomeRegionalesSachsenKretschmer fordert Gesamtkonzept für Rente und PflegeStand: 15:18 UhrLesedauer: 2 MinutenSachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) fordert erneut Änderungen an den Plänen des Bundes zur Rente und Pflege (Archivbild).Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpaMichael Kretschmer sieht die Belange Ostdeutscher in der Rentendebatte unberücksichtigt. Es sei ein großer Fehler, die Rente isoliert zu betrachten. Nötig sei ein Gesamtkonzept für Rente und Pflege.Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat noch einmal nachdrücklich Änderungen an den geplanten Reformen des Bundes bei der Rente und Pflege eingefordert. «Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, darf im Alter nicht dafür bestraft werden, dass er in den 90er-Jahren für deutlich niedrigere Löhne gearbeitet oder Phasen der Arbeitslosigkeit durchstehen musste», betonte Kretschmer in Dresden und verbreitete diese Botschaft auch auf der Plattform X.Situation der Menschen in Ostdeutschland in den Blick nehmen«Bis heute habe ich kein einziges überzeugendes Argument gehört, das die Situation der Menschen in Ostdeutschland ernsthaft in den Blick nimmt. Es geht um vier bis fünf Millionen Rentnerinnen und Rentner, die im Durchschnitt von 1.300 bis 1.500 Euro im Monat leben. Und das bei Zuzahlungsbeträgen für ein Pflegeheim von mindestens 3.000 Euro», betonte Kretschmer. Das könne man nicht einfach ignorieren. «Das sind Menschen, deren Erwerbsbiografien nach der Wiedervereinigung oft von Brüchen, niedrigeren Löhnen und Arbeitslosigkeit geprägt waren.»Kretschmer: Rente darf nicht isoliert betrachtet werden