Wer heute eine smarte Brille wie jene von Meta trägt, nutzt sie vor allem aus drei Gründen: Solche Smartglasses erlauben einen schnellen Zugriff auf KI-Systeme, erlauben das freihändige Filmen von Videos und Aufnehmen von Fotos und können zudem über Knochenschalllautsprecher Musik und Podcasts in die Ohren pumpen. Gesundheitsfeatures kennen die Geräte hingegen derzeit noch nicht. Apple will das einem Bericht zufolge ändern, wenn auch noch nicht sofort. Das meldet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.
Vision Pro sollte schon ein Fitnessgerät werden
Die ersten Smartglasses des Konzerns, die womöglich im kommenden Jahr auf den Markt kommen könnten, sollen demnach (auch) zu einem Gesundheits- und Fitness-Tracking-Gerät werden. Schon für die Vision Pro soll Apple Ähnliches geplant haben – man sollte sie, ähnlich wie man es von Metas Quest kennt, während des Trainings mit Fitness+ aufbehalten, um den Fortschritt zu überwachen. Aufgrund von Größe und Gewicht des Headsets setzte Apple dies allerdings nie um.
Bei den Smartglasses sollen Bewegungssensoren integriert werden, die womöglich auch weitere Daten erfassen, ähnlich wie die AirPods Pro 3 nun auch die Herzfrequenz überwachen. Laut Bloomberg sollen die Themen Fitness und Gesundheit allerdings nicht mit den ersten Modellen der Apple-Brille kommen, stattdessen plant dies Apple für spätere Generationen. Neu ist diese Vorgehensweise nicht: Apple neigt dazu, mit Basisprodukten zu starten, um sie dann anzupassen – auch in Reaktion auf die tatsächliche Nutzung.








