Die demokratischen Vorwahlen in Michigan für die Senatskandidatur sind eine Richtungswahl. Mit Millionen Dollar dabei: die Pro-Israel-Lobby Aipac.
Abdul El-Sayed tritt bei den demokratischen Vorwahlen in Michigan an
Julia Demaree Nikhinson/ap
Eines wollte Abdul El-Sayed gleich klarstellen, als er sich mit David Remnick, dem Chefredakteur des New Yorker, zum Gespräch zusammensetzte. „Ich bin kein Sozialist. Ich mag den Kapitalismus.“ Sollten die WählerInnen von Michigan den Sohn ägyptischer Einwanderer im Herbst in den Senat wählen, würden sie nicht von jemandem vertreten, der eine große Verstaatlichungswelle anzettelt oder den freien Wettbewerb ausschaltet. Anders als etwa die neuen Kongresskandidatinnen Chevalier und Valdez aus New York, gehört er nicht den Democratic Socialists of America an.
Dennoch steht El-Sayed im derzeitigen Richtungskampf der demokratischen Partei in dieser Woche im Rampenlicht. Wenn er am Dienstag in der Vorwahl der Partei gegen die amtierende Senatorin des Staates, Hayley Stevens, antritt, steht er als Vertreter der progressiven Welle vor den Wählern, die in den vergangenen Monaten zunehmend von der Partei Besitz ergreift.










