Die EchoStar-Tochter Hughes Satellite Systems stellt in den Vereinigten Staaten einen freiwilligen Insolvenzantrag nach Chapter 11 und peilt eine finanzielle und operative Neuaufstellung an. Nach einem Urteil des US Supreme Court, das die Macht des US-Präsidenten gegenüber US-Bundesbehörden stärkt, verlangt der Europäische Datenschutzausschuss eine Überprüfung der Voraussetzungen für transatlantische Datentransfers. Und ein Gericht kippt die Drossel-Klausel in den 1&1 Unlimited-Tarifen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Der letzte Quartalsbericht des US-amerikanischen Telekommunikationsunternehmens EchoStar ließ die Schwierigkeiten schon erahnen. Einige der Tochtergesellschaften verfügten nicht über die erforderliche Liquidität und nötigen Einnahmen, um ihre Zahlungsverpflichtungen in den nächsten zwölf Monaten zu erfüllen, hieß es da. Zudem verzeichnete EchoStar im zweiten Quartal einen spürbaren Rückgang der Abonnentenzahlen in den Bereichen Pay-TV, Mobilfunk und Breitband. Kurz vor Fälligwerden einer Schuldenzahlung in Milliardenhöhe hat die EchoStar-Tochter Hughes Satellite Systems nun in den USA Insolvenz angemeldet und Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Dies soll eine geordnete Umstrukturierung des Unternehmens ermöglichen. Hughes: Satelliten-Internet-Sparte von EchoStar meldet Insolvenz an