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Arbeitsmarkt: Mehr als 58.000 Ingenieure und IT-Fachkräfte ohne Job Mehr als 58.000 Ingenieure und IT-Fachkräfte ohne Job – doch der Bedarf bleibt laut VDI hoch. Was die Zahlen für einzelne Branchen und Regionen bedeuten.
Immer mehr Ingenieure und IT-Fachkräfte finden keinen Job. Foto: dpaDie Konjunkturflaute belastet auch den Arbeitsmarkt in den Ingenieur- und Informatikberufen. Im vierten Quartal 2025 verzeichnet der neueste Ingenieurmonitor mit 58.392 Arbeitslosen in Ingenieur- und IT-Berufen den höchsten Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011.Dies entspreche einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um 16,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf berichtete.Die Zahl der offenen Stellen lag gleichzeitig bei 96.780. Das waren 18,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der VDI-Ingenieurmonitor wird regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erstellt.Weiterbildung Was müssen Ingenieure denn nun können? Manche Branchen streichen Ingenieurstellen, in anderen sind Zehntausende offen. Weiterbildung und Umschulung werden zur strategischen Standortfrage. von Jannik Deters33 Prozent weniger offene Stellen in IT-BerufenZwischen den einzelnen Berufsfeldern gab es der Untersuchung zufolge erhebliche Unterschiede. So ging die Zahl der offenen Stellen in den Bauingenieurberufen nur um 3,8 Prozent zurück, in den Informatikberufen aber um 33,0 Prozent.„Besonders stark nahmen die offenen Stellen in Bayern und Baden-Württemberg ab, in denen die besonders wirtschaftlichen belastete Branche des Fahrzeugbaus eine hohe Bedeutung hat“, hieß es im Monitor.Arbeitsmarkt Warum selbst Top‑Ingenieure keinen neuen Job finden Die Arbeitslosenzahlen von Informatikern und Ingenieuren steigen weiter. Dabei gibt es genügend offene Stellen. Wie kann das sein? von Anabel SchröterGroße Unterschiede zwischen den Branchen gab es auch bei der Arbeitslosigkeit: Während sie in den Bauingenieurberufen im Vergleich zum Vorjahr nur um 5,8 Prozent anstieg, erhöhte sie sich in den Ingenieurberufen Technische Forschung und Produktionssteuerung um 32,9 Prozent. In den Ingenieurberufen Maschinen- und Fahrzeugtechnik legte sie sogar um 34,0 Prozent zu. Die Arbeitslosigkeit stieg demnach ebenfalls am stärksten in Bayern und Baden-Württemberg.VDI: Langfristiger Bedarf bleibt bestehenNach Ansicht des VDI darf man aus den Zahlen nicht ableiten, dass Deutschland künftig weniger technische Fachkräfte braucht. „Die Modernisierung unserer Infrastruktur, die Transformation der Energieversorgung, Digitalisierung und neue Technologien werden den Bedarf an qualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren langfristig prägen“, erklärte VDI-Direktor Adrian Willig.Die Zahlen zeigten, dass sich der Ingenieurarbeitsmarkt je nach Berufsfeld sehr unterschiedlich entwickele, so der VDI. Für die langfristige Fachkräftesicherung bleibe es daher weiterhin wichtig, den Ingenieurnachwuchs zu fördern, besonders durch das Gewinnen von Frauen für den Ingenieurberuf. „Wer jetzt bei Nachwuchs, Qualifizierung und Fachkräftesicherung nachlässt, riskiert, dass bei einer wirtschaftlichen Erholung genau die Kompetenzen und Fachkräfte fehlen, die wir dann dringend brauchen“, erklärte Willig weiter. dpa Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick








