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Gastkommentar: Warum Wagniskapitalgeber mehr Einfluss auf Start-ups brauchen In Krisen sind Gründer für Investoren kaum mehr greifbar. Doch gerade dann ist professioneller Rat oft besonders hilfreich, argumentiert Thomas Lange, Chef von Achleitner Ventures.

Der Autor Thomas Lange ist Managing Director bei Achleitner Ventures. Foto: privat, Getty ImagesWagniskapital gilt als moderner Motor für Innovation. Dabei ist das Investitionsmodell keineswegs neu. Schon der Walfang des 18. Jahrhunderts zeichnete sich durch hohe Vorabinvestitionen in Schiffe und hohe Verlustwahrscheinlichkeiten aus, denen nur im Fall einer glücklichen Heimkehr enorme Gewinne gegenüberstanden.Die Parallele geht aber noch weiter. Waren die Walfänger erst einmal auf hoher See, entglitt den Eigentümern die Kontrolle über den Kapitän. In Melvilles „Moby Dick“ gibt es die passende Szene dazu.Da das Schiff in schlechtem Zustand und der Ertrag eines ganzen Jahres gefährdet sei, rät der erste Offizier Starbuck Kapitän Ahab, die halsbrecherische Jagd auf den weißen Wal abzubrechen. Ahab schlägt die Warnung in den Wind und entgegnet ihm: „Der einzige wirkliche Eigner einer Sache ist ihr Kommandant.“Einigen Start-up-Investoren dürfte das bekannt vorkommen. Gerade in Krisen sind Gründer oft nicht mehr gut greifbar, geschweige denn steuerbar. In GmbHs haben zwar auch Minderheitsgesellschafter Stimmrechte, Informations-, Kontroll- und Zustimmungsrechte. In der Praxis bleiben diese aber oft zahnlos. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt