Am Anfang war Stuxnet. Der berühmte Computerwurm sorgte im Jahr 2009 dafür, dass das iranische Atomprogramm unter Mahmud Ahmadinedschad langsamer vorankam als geplant. Viel später kam heraus: Es waren wohl Israels Geheimdienst und US-Hacker, die USB-Sticks mit Schadcode in die iranische Urananreicherungsanlage Natanz geschleust hatten, um die Zentrifugen minimal vom Kurs abzubringen. So minimal, dass völlig unklar war, warum die Geräte nicht mehr taten, was sie sollten. Es war ein Meisterwerk der subtilen Sabotage und der Auftakt für einen komplizierten Cyberkonflikt zwischen den beiden Ländern.
USA: Angriffe auf Wasserwerke und mögliche Iran-Verbindungen
Cyberangriffe auf US-Wasserwerke in Minnesota wecken Verdacht gegen Iran. CISA warnt vor Manipulationen an Steuerungssystemen kritischer Infrastruktur. Politische Spannungen und ungelöste Schuldfragen prägen die Lage.










