Die türkische Liga startet mit einem Aufsteiger, der einen kurdischen Namen trägt. Das sorgt für mehr Aufregung als die großen Klubs aus Istanbul.
Türkisch-kurdisches Politikum: Fans bei der Party zum Aufstieg von Amedspor in die Süper Lig
Middle East Images/imago
D ie Sommerpause im Fußball ist vorbei – sofern man das überhaupt eine Pause nennen kann. Die Süper Lig beginnt in zehn Tagen. Das ist wirklich „Süper“ – ein Wort, das es offenbar auf die Shortlist für das Jugendwort des Jahres geschafft hat. Ironischerweise passt das Wort weniger zur türkischen Topliga als andere Begriffe auf der Shortlist: Crashout, Macker oder Ragebait. Hier also einige Dinge, auf die man in der kommenden Saison der Süper Lig achten sollte.
Nach einigen Jahren mit ständigen Veränderungen sieht es so aus, als würde Beşiktaş unter dem italienischen Trainer Vincenzo Italiano endlich wieder eine ordentliche Mannschaft zusammenstellen. Bislang sind sie noch nicht aus der Europa League ausgeschieden. Das letzte Mal, dass Beşiktaş seinen Fans solche Hoffnung machte, war vor fast zwei Jahren, als sie Galatasaray im türkischen Supercup mit 5:0 abschossen – nur um kurz darauf komplett auseinanderzufallen.









