Apple hat aktuell Probleme, das neben dem MacBook Neo beliebteste Notebook-Modell zu liefern. Wie ein Blick ins Angebot des Apple Online Store zeigt, ist das MacBook Air M5 in vielen Ladengeschäften des Unternehmens nicht zu haben und Bestellungen dauern mindestens bis Mitte oder gar Ende August. An gestiegener Nachfrage dürfte das nicht liegen: Der Hersteller hatte seine Gerätepreise erst Ende Juni erhöht, seither muss man für das Einsteiger-Air mit 13 Zoll mindestens 1400 statt 1200 Euro zahlen.
Apple stellt sich hinten an
Laut einem Bloomberg-Bericht folgt die Verfügbarkeitskrise auf Probleme bei der Lieferbarkeit von Mac mini und Mac Studio. Apple habe „Schwierigkeiten das MacBook Air verfügbar zu halten“. Die Anzahl der Geräte, die in den Läden eingehen, ist angeblich so gering wie nie. Im Apple Online Store gibt es einige Varianten des MacBook Air M5, die erst im September ausgeliefert werden. Neue Modelle sind nicht zu erwarten, die Baureihe war von Apple erst im März 2026 überholt worden.
Apple-Chef Tim Cook hatte in der vergangenen Woche bereits angekündigt, dass angesichts der Speicherkrise, die weiter anhält, mit Lieferengpässen wegen hoher Nachfrage zu rechnen sei. Dass es nun ein derart beliebtes Modell wie das MacBook Air trifft, ist für den Konzern sehr unschön. Neben der Tatsache, dass RAM an sich schwer (und deutlich teurer) zu kriegen ist, leidet Apple auch an Problemen beim einzigen M-Chip-Fertiger TSMC, der riesige Aufträge aus der weiterhin boomenden KI-Nachfrage hat. Apple muss sich also, was der Konzern überhaupt nicht gewohnt ist, teilweise „hinten anstellen“.










