Mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten können auch belastend sein. Laut KKH sind Beschäftigte 2025 so häufig wie noch nie stressbedingt ausgefallen.
Berufstätige werden am häufigsten aufgrund psychischer Belastungen krankgeschrieben
Hannes P Albert/dpa
epd | Stress am Arbeitsplatz hinterlässt immer häufiger gesundheitliche Spuren. Noch nie seien unter den versicherten Berufstätigen der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) so häufig akute Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen diagnostiziert worden wie im vergangenen Jahr, teilte die Kasse am Sonntag in Hannover mit. Demnach entfielen knapp 119 Krankentage je 100 Versicherte auf diese Diagnose.
Im Jahr zuvor seien es rund 112 Tage gewesen, zu Beginn der KKH-Analyse 2017 nur etwa 66 Tage. Das entspreche binnen acht Jahren einem Anstieg um fast 80 Prozent. Akute Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen könnten Vorstufen einer Depression sein, warnte die Kasse. Sie seien 2025 die häufigste psychische Diagnose bei Berufstätigen und insgesamt der dritthäufigste Grund für Krankschreibungen nach Infektionen der oberen Atemwege und Rückenschmerzen.









