Werden Strom oder Gas abgestellt, sind hohe Gebühren fällig. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen fordert mehr Schutz für betroffene Kund:innen.
Energiearmut: Wird der Strom abgestellt, wird es düster
Julian Stratenschulte/dpa/picture alliance
Verbraucherschützer:innen fordern mehr Rechte für Kund:innen, denen Energieversorger den Strom oder das Gas absperren wollen. Die Kosten einer Sperrung für die betroffenen Verbraucher:innen unterscheiden sich erheblich, zeigt ein noch unveröffentlichter Marktvergleich des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV), der der taz vorliegt.
Einer Energiesperre geht immer ein Zahlungsrückstand voraus. Sie kann bereits ab einem Zahlungsverzug von 100 Euro vom Lieferanten eingeleitet werden. Das ist kein Randproblem. Dem Monitoringbericht 2025 der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamts zufolge – der derzeit aktuellste Bericht – erhielten im Jahr 2024 rund 4,6 Millionen Haushalte eine Sperrandrohung für Strom. Bei Gas waren es knapp eine Million.






