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Wenn Passagiere aus dem Flugzeugfenster aufs Triebwerk schauen, sehen sie nur die großen Schaufeln vorne. Was sich dahinter verbirgt, bleibt verpackt. Genau dort im Verborgenen beginnt die Arbeit von Maik Barnier. Mit einer Kamerasonde dringt er durch winzige vorgegebene Öffnungen ins Innere. Er sucht nach Rissen, Beulen und Einschlägen, die teils nur Zehntel-Millimeter groß sind. Schon kleinste Schäden entscheiden darüber, ob eine Maschine abheben darf oder am Boden bleibt.

Vögel, Steine und ein Hase

Die häufigsten Verursacher solcher Schäden sind Vögel, die ins Triebwerk gesaugt werden. Bereits eine Möwe richtet dabei deutlichen Schaden an. Auch Steinchen von der Landebahn hinterlassen Spuren und gelegentlich erwischt es sogar Tiere wie Hasen. Jeder Einschlag wird dokumentiert, bewertet und nach strengen Herstellervorgaben eingestuft.

Um einen Blick ins Innere eines Triebwerks zu werfen, nutzen Techniker Boroskope.