Das Testspiel zwischen dem 1. FC Union Berlin und Cagliari Calcio bot den Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei in den ersten 45 Minuten überwiegend Langeweile. Vor den beiden Toren passierte nur wenig, weder die Eisernen, noch der italienische Erstligist wussten mit ansehnlichem Fußball zu gefallen. Folgerichtig ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen. Diejenigen, die das Spiel im heimischen Wohnzimmer vor dem Fernseher verfolgten, dürften sich dafür umso mehr auf das Halbzeit-Interview mit Manager Horst Heldt gefreut haben. Daraus wurde allerdings nicht. Heldt musste das geplante Gespräch mit dem Pay-TV-Sender Sky kurzfristig absagen. Der 56-Jährige hatte auf der Tribüne mit Kreislaufproblemen zu kämpfen, konnte sich in seinem schwindligen Zustand vor keine Kamera stellen. Was dann passierte, war eine Begebenheit aus dem Kuriositätenkabinett.

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Erstmals in der Alten Försterei: Besonderes Debüt beim 1. FC Union Berlin

Ein zufällig vorbeilaufender Fotograf wurde von der Moderatorin gefragt, ob er sich vorstellen könne, Heldts Rolle im Interview einzunehmen. Matthias Koch, freischaffender Journalist und Buchautor, im Stadion An der Alten Försterei aber eben ganz besonders als Bildermacher bekannt, sagte spontan zu und hatte vor der Kamera seinen großen Auftritt. Routiniert und scheinbar ohne Lampenfieber plauderte er über Union – den Verein, den er wie kein Zweiter kennt.