Dr. Julia Hafner hat sich am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Frankfurt am Main auf häufig wiederkehrende Harnwegsinfektionen spezialisiert und leitet eine entsprechende Sprechstunde. Im Gespräch mit Podcastgastgeberin Lucia Schmidt berichtet sie, wie wenig noch immer über die Auslöser von Blasenentzündungen bekannt ist. Die meisten Mythen, wie man sie verhindern könne – nicht auf kaltem Stein sitzen beispielsweise, würden maximal einen Funken Wahrheit enthalten.Blasenentzündungen, die nur ab und am im Leben auftreten, sind meist relativ gut zu behandeln. Immer wiederkehrende Infektionen stellen dagegen eine komplett andere Form der Krankheit dar, wie die Infektiologin berichtet. Frauen, die von dieser rezidivierenden Form betroffen sind, haben eine stark eingeschränkte Lebensqualität. Auch ihre Partnerschaft wird in Mitleidenschaft gezogen.Warum eine Östrogengabe nach den Wechseljahren wichtig sein kann, was das Mikrobiom mit der Entzündung zu tun haben könnte, und weshalb Infektiologie, Urologie und Gynäkologie zusammenarbeiten sollten, um zu einer besseren Versorgung zu kommen – auch darauf hat Julia Hafner Antworten.Weitere Beiträge aus unserem Gesundheitsressort finden Sie hier.Weitere Folgen des F.A.Z.-Gesundheitspodcasts finden Sie hier.
Chronische Blasenentzündung: Was steckt dahinter?
Blaseninfektionen gelten als Bagatellerkrankungen. Mehr als jede zweite Frau hat sie mindestens einmal in ihrem Leben. Manche sind aber praktisch ständig betroffen. Was ihnen helfen könnte






