Stand: 01.08.2026 • 10:58 Uhr

Der demokratische Wandel in Venezuela stockt: Die USA scheinen Neuwahlen zu blockieren, es gibt Zweifel an echter Demokratisierung. Die wichtige Oppositionsführerin Machado ist weiterhin außen vor.

Von Christina Moebus, ARD Mexiko-Stadt

Etwa ein halbes Jahr nach der umstrittenen Entmachtung von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro durch die USA ist von einem demokratischen Wandel des Landes bisher noch wenig zu spüren. Seit heute sollen zwar Gespräche zwischen Opposition und Regierung in Caracas unter US-Beteiligung stattfinden - Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado, eine der wichtigsten Oppositionspolitikerinnen des Landes, ist allerdings nicht mit dabei.

Hunderte Menschen haben diese Woche für demokratische Neuwahlen protestiert und gefordert, ihre Rückkehr nach Venezuela zu ermöglichen. Doch weder die Regierung in Caracas noch die in Washington will das.