Die Pilzsaison geht wieder los! Das beste Buch des Jahres dazu ist bereits erschienen und trägt den wenig überraschenden Namen: „Mushrooms“.
Der Pilz als Kunstobjekt: Bobby Doherty, Untitled, 2025
Mushrooms
Pilze hatten schon immer Konjunktur, und das aus ganz verschiedenen Gründen. In den 70er Jahren waren es die Magic Mushrooms, heute fungieren Pilze als nachhaltiger Werkstoff in Verpackungen oder Wänden, und zu allen Zeiten landeten sie natürlich auf dem Teller.
Der Band „Mushrooms“ aus dem Taschen Verlag widmet sich dieser Faszination nun auf 292 großformatigen Seiten. Er gehört in die Projekteküche des 2011 von David Lane und Marina Tweed in London gegründeten Magazins The Gourmand, das kulinarische Praxis und kulturelle Reflexion verbindet. Was einleuchtet, wenn man die 46 Originalrezepte am Ende des Buches betrachtet, die von den unterschiedlichsten Herangehensweisen zeugen, mit denen Pilze weltweit in allen Kulturen zubereitet und geliebt werden – sei es als knusprige Tempura, als Risotto oder als Pierogi, die in Polen zu Weihnachten beliebt sind.











