Beim Streit des Weltverbands Fifa mit der Uefa geht es um Milliarden. Unten in der Regionalliga beim TSV 1860 München geht es wieder um Fußball.
An einem stinknormalen Mittwochnachmittag: Fans des TSV 1860 München zeigen ihre Liebe für den Verein
Ulrich Wagner/imago
D as Ende des Fußballs, wie wir ihn kannten? Vielleicht nicht ganz. Das Ende des Fußballs, wie ihn sich Investoren vorstellen? Das wäre doch mal eine gute Nachricht. Das Aus für die Fifa? Da könnte man ja glatt die Sektkorken knallen lassen. Keine Fußball-WM mehr? Halb so schlimm. Oder gibt es da draußen jemanden, der das Marketingspektakel, das da vor zwei Wochen in den USA zu Ende gegangen ist, wirklich noch feiern konnte, nachdem das Weiße Haus ein Mitspracherecht in sportlichen Belangen erwirkt hat?
Hinter dem Fußball liegt eine Woche des Wahnsinns. Seit bekannt wurde, dass die Fifa Anteile an ihren großen Turnieren an Investoren aus dem Clan von US-Präsident Donald Trump verkaufen möchte, überschlagen sich die Meldungen. Die europäische Fußball-Union Uefa, selbst höchstbegabt im Verkaufen des Spiels, geriert sich als Anwalt des wahren Fußballs. Ein Boykott aller Fifa-Turniere steht sogar im Raum. Auch der Fußballverband für Nord- und Mittelamerika will nichts von Investoren wissen.














