„Ich bin jetzt aufgetaucht, die Zeit ist gekommen, um an Land weiterzuleben“: So lautet der letzte Satz aus Franziska van Almsicks Buch „Auftauchen“, das ihr Leben mit den vielen Höhen und Tiefen beschreibt. Seit fast zwanzig Jahren lebt van Almsick, 48, nun an Land in Heidelberg, die zweimalige Welt- und 18-malige Europameisterin im Schwimmen hat mit ihrem Lebensgefährten Jürgen B. Harder zwei Söhne. Sie hat ihnen früh das Schwimmen beigebracht und engagiert sich mit ihrer Stiftung dafür, dass Kinder lernen, sich über Wasser zu halten. Genau wie sie selbst – auch in den dunkelsten Phasen ihrer Karriere. Ein Gespräch über Seepferdchen, verantwortungslose Eltern, den verpassten Olympiatitel, Essstörungen – und darüber, wie sie trotzdem den Frieden mit ihrer sportlichen Karriere fand.
van Almsick: „Was viele Eltern nicht wissen: Kinder ertrinken schnell und leise.“
Franziska van Almsick ist eine der bekanntesten deutschen Sportlerinnen, die ihren Namen dafür einsetzt, dass Kinder schwimmen lernen. Mit der SZ spricht sie über Trugschlüsse im Wasser und den richtigen Moment für das Seepferdchen-Abzeichen.







