An jenem Ort, wo sich während der Würm-Kaltzeit der mächtige Inn-Gletscher ein Becken schuf, das sich erst sehr viel später mit Wasser füllen sollte, vollzieht sich Jahr für Jahr ein immer gleiches Naturschauspiel. So wie die Meeresschildkröte den Ozean durchschwimmt, um zur Eiablage genau an den Strand zurückzukehren, an dem sie selbst geschlüpft ist, so wie der Weißstorch im Herbst in Richtung Afrika aufbricht und im Frühling in seinen guten, alten Horst zurückkehrt – so steigt Uli Hoeneß zu Beginn der bayerischen Schulferien von seinem Hügelchen oberhalb von Bad Wiessee herab, umkreist den halben Tegernsee und setzt sich dann am Fuße des Wallbergs in das „Stadion am Birkenmoos“, wo er seinen FC Bayern zweistellig siegen sieht. Darauf ist Verlass. Es sei denn, auf dem Globus tobt gerade das Coronavirus oder die Mutante der Fifa, die Klub-WM.
Hoeneß’ jährliche Tegernsee-Rede ist diesmal eine Friedensbotschaft an Max Eberl
Jedes Jahr im Trainingslager des FC Bayern nimmt der Ehrenpräsident Stellung zu aktuellen Klubthemen. Diesmal äußert er sich zu Olise, Infantino – und er hat eine besonders gute Nachricht für seinen Sportvorstand.











