Startseite

Unternehmen

Industrie

Autozulieferer: Schaeffler kappt Mittelfristprognose – Aktie fällt stark Der Zulieferer aus Bayern kämpft mit schwacher Nachfrage nach Bauteilen für Elektroautos. Daher muss der Konzern seinen Ausblick für 2028 um Milliarden nach unten korrigieren.

Schaeffler-Zentrale in Herzogenaurach: Der Industriezulieferer leidet unter geringer Nachfrage nach Teilen für Elektroautos. Foto: IMAGO/Harry KoerberBerlin. Der Herzogenauracher Auto- und Industriezulieferer Schaeffler rechnet wegen der schleppenden Umstellung der Autobranche auf Elektromobilität mittelfristig mit weniger Umsatz.Insgesamt werde im Geschäftsjahr 2028 nun mit Erlösen zwischen 24 und 26 Milliarden Euro gerechnet, das sind jeweils drei Milliarden Euro weniger als bislang vorhergesagt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der wichtigste Grund dafür ist die geringere Nachfrage nach Teilen für Elektroautos.So soll die Sparte E-Mobility nur noch auf Erlöse zwischen 6,25 und 7,25 Milliarden Euro kommen, statt der bislang erwarteten 8,25 bis 9 Milliarden Euro. Entsprechend schreibe der Bereich weiterhin Verluste, die bereinigte Ergebnismarge dürfte zwischen minus vier und null Prozent liegen.Die Schaeffler-Aktie reagierte prompt auf die schlechte Umsatzprognose. Die im MDax notierten Papiere verloren am Freitag bis zu 18 Prozent.Besser laufen dürfte es dagegen im Geschäft mit Antriebskomponenten und vor allem im Ersatzteilgeschäft. Hier dürfte die Marge jeweils einen halben Prozentpunkt höher ausfallen als bislang angenommen. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt