Dank Forschungsministerin Bär gibt es nun für Laserfusion, Magnetfusion und Brennstoffforschung drei Verbünde. Ein Kraftwerk gibt es damit noch nicht.

Plasma zu Anfassen: Ein Modell in der Forschungsanlage ASDEX Upgrade des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik

Frank Hoermann/Sven Simon/imago

Ihrem Ziel, das weltweit erste Fusionskraftwerk in Deutschland zu errichten, ist Bundesforschungsministerin Dorothee Bär in dieser Woche einen wichtigen Schritt näher gekommen. Die CSU-Politikerin gab die drei Verbünde von Wissenschaft und Wirtschaft bekannt, die in den nächsten Jahren konzentriert an der Entwicklung der Fusionstechnologie arbeiten werden. Mit ihr soll durch die Verschmelzung von Atomkernen eine neue, dauerhafte Energiequelle erschlossen werden. Für die drei „Fusionshubs“ stellt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) bis 2029 die Fördersumme von 125 Millionen Euro zur Verfügung.

„Deutschland ist hervorragend aufgestellt in der Fusionsforschung, hat vielversprechende Start-ups und kann zum weltweiten Vorreiter werden“, erklärte Bär zum Start der Initiative „Hubs für die Fusion“, die zu ihrem Innovationsprogramm „Hightechagenda Deutschland“ gehört. Die Fusion besitze „das enorme Potenzial, die Energieversorgung der Zukunft sauber, sicher und stets verfügbar zu sichern“, gab die Ministerin das Versprechen der Fusionsforscher wieder.