Wenn es um die Energiezukunft geht, um den Heiligen Gral der modernen Physik und die ultimative Antwort auf die Frage, wie eine unerschöpfliche Stromversorgung gelingen kann, spielt Mecklenburg-Vorpommern jetzt ganz vorne mit.
Wie das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in Berlin bekanntgab, erhalten gleich mehrere Forschungseinrichtungen aus MV den Zuschlag als maßgebliche Partner in den neu geschaffenen, bundesweiten „Fusions-Hubs“. Die Kernfusion – jener Prozess, bei dem Atomkerne unter extremem Druck und Hitze verschmolzen werden, um gewaltige Energiemengen freizusetzen – gehört zu den sechs Schlüsseltechnologien der Hightech-Agenda Deutschland. Insgesamt pumpt die Bundesregierung rund 2,4 Milliarden Euro in diesen Sektor. Und ein spürbarer Teil davon fließt nun direkt an Ostsee und Bodden.
Das Max-Planck-Institut und der Stolz von Greifswald
Wer von Fusionsforschung in Mecklenburg-Vorpommern spricht, kommt am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald schlicht nicht vorbei. Hier steht mit dem „Wendelstein 7-X“ die weltweit führende Stellarator-Anlage. Dass dieses technologische Meisterwerk nun im Rahmen des neuen Magnetfusions-Hubs weiter gestärkt wird, ist der verdiente Lohn eines langen Atems.










