Mikrocontroller sind in der Regel keine großen Stromfresser. Wenn man jedoch ein batteriebetriebenes Projekt plant, das über längere Zeit ohne Wartung laufen soll, braucht man ein gutes Energiespardesign. Dafür muss man die Stellschrauben kennen, mit denen sich der Stromverbrauch reduzieren lässt.

In der Make 4/26 erklärt unser Autor Bernhard Nebel am ATmega und ATtiny, wie man selbstgebaute Geräte über Jahre hinweg mit Batterien betreiben kann. Vom minimalistischen Hardwaredesign über die LowPower-Bibliothek bis hin zu clever genutzten Schlafmodi gibt er praktische Tipps dazu, wo sich Energie einsparen lässt – etwa bei Taktquelle, Taktfrequenz und Versorgungsspannung, beim Abschalten ungenutzter Chip-Module oder externer Peripherie. Wie weit man sich in Bezug auf den Energieverbrauch auf die Angaben der Hersteller verlassen kann, hat er bei der Gelegenheit auch überprüft.

In einem weiteren Artikel führt Daniel Glaser vor, wie man das Stromsparpotenzial des Nordic nRF52840 ausreizt – am Beispiel eines batteriebetriebenen BLE-Bewegungsmelders, der per BTHome direkt mit Home Assistant kommuniziert. Statt auf das Arduino-Framework zurückzugreifen, das die entscheidenden Sparfunktionen des Chips nicht ausschöpft, verwendet unser Autor das nRF Connect SDK mit Zephyr RTOS. So lässt sich der Verbrauch so weit senken, dass eine einzige CR2032-Knopfzelle in der Lage ist, den Melder über ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.