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Editorial: Nach seinem Urlaub sollte Friedrich Merz diese 159 Seiten lesen Die CDU hat sich zuletzt vor allem mit sich selbst beschäftigt. Ab September muss die Koalition weiter an tiefgreifenden Reformen arbeiten. Eine Anleitung liegt ihr längst vor.

Martin Knobbe, stellv. Chefredakteur Handelsblatt Foto: Max BrunnertLiebe Leserinnen und Leser,in einem Punkt darf man dem Kanzler zustimmen: Wenn das politische Berlin im September aus der Sommerpause zurückkehrt, wird sich kaum noch jemand über die grobschlächtige Kabinettsumbildung des Friedrich Merz erregen. Der politische Betrieb verlagert seine Aufmerksamkeit schnell.Das Bild eines Kanzlers, der nicht imstande war, einen Personalwechsel mit Anstand und Ansprache zu vollziehen, wird dennoch in der Partei nachwirken. Zumal am Tag bevor die Abgeordneten in Berlin wieder ihre Arbeit aufnehmen, in Sachsen-Anhalt gewählt wird. Einiges spricht dafür, dass dieser Abend in einem Triumph der AfD endet. Die Frage, wie stabil die Führung des Landes noch ist und ob ganz oben eigentlich der Richtige regiert, drängt dann unweigerlich wieder hoch.Doch wie tief die Schmach an diesem Tag dann auch sitzen mag: Der Blick des Kanzlers und seines sanierten Kabinetts muss zurückwandern, von politics zu policy, von den Personalien in den eigenen Reihen zu den Problemen dieses Landes. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt