Die Europäische Fußball-Union (Uefa) droht im Machtkampf mit Gianni Infantino mit einem Boykott aller Fifa-Turniere, sollte der Präsident des Weltverbandes seinen Investoren-Deal durchdrücken. In der Fußballwelt ist von »totaler Krise« die Rede, auch Infantinos Rücktritt wird gefordert. Die internationalen Pressestimmen im Überblick.

ENGLAND»The Guardian«: »Eine knapp zweistündige Krisensitzung endete mit einer einheitlichen Haltung, obwohl zuvor befürchtet worden war, dass kleinere Länder, angelockt durch die im Rahmen von Infantinos Plan angebotenen Gelder, sich dafür aussprechen würden. Das bedeutet, dass Infantino vor einer schwierigen Aufgabe steht, um seinen Plan voranzubringen.«»The Sun«: »Infantino erhält eine Lektion: Infantinos verabscheuungswürdiger WM-Plan ist gescheitert, da immer mehr Länder ihn ablehnen – und dem verhassten Fifa-Chef droht auch die Entlassung.«

»Daily Star«: »Gianni Infantinos WM-Pläne liegen in Trümmern.«

»Mirror«: »Gianni Infantino muss gehen. Für den Fifa-Chef gibt es nach seiner brutalen Reaktion auf die WM-Pläne kein Zurück mehr.«»The Telegraph«: »Viel Glück beim Verkauf von Anteilen an einer Weltmeisterschaft ohne England, Spanien oder Frankreich. Die »nukleare Option« eines Boykotts war die einzig angemessene Reaktion auf Gianni Infantinos Unverschämtheit«