Die Tour der Frauen verspricht ein Kontrastprogramm zu der der Männer zu werden. Die Liste der Favoritinnen ist lang – und der Ausgang offen.

Bei der Tour de France vergangenes Jahr gewann sie die Gesamtwertung: Pauline Ferrand-Prévot (im Vordergrund)

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Am Samstag beginnt in Lausanne die Tour de France Femmes. Die verspricht, sportlich ein reizvolles Kontrastprogramm zur letzte Woche in Paris zu Ende gegangenen Tour de France der Männer zu werden. Die war ja kaum mehr als ein Soloprogramm von Gesamtsieger Tadej Pogačar. Bei den Frauen hingegen ist das Feld der Favoritinnen so groß und auch so ausgeglichen wie noch nie.

Titelverteidigerin Pauline Ferrand-Prévot muss sich in erster Linie mit ihren Vorgängerinnen Demi Vollering und Kasia Niewiadoma-Phinney auseinandersetzen. Heftig an die Tür klopft aber auch das erst 23-jährige spanische Großtalent Paula Blasi – die jüngst die Vuelta gewann. Am anderen Ende der Alterspyramide steht Rückkehrerin Anna van der Breggen (36), die mit Podiumsplätzen beim Giro und der Vuelta in diesem Jahr ihre gute Verfassung unterstrich.