Übergriffe und Beleidigungen treffen diejenigen, die offen schwul, lesbisch oder trans leben, teils auf der Straße. Berlin guckt dabei auch genau hin.
Queerfeindliche Gewalt ist in Berlin besonders sichtbar
Stefan Boness
Da ist der bisher unbekannte Mann, der im Wedding eine trans Frau von einem Fahrrad aus angespuckt und transphob beleidigt haben soll. Mitten am Tag und auf offener Straße. Der Speichel des Mannes soll sie an Gesicht, Hals und Schulter getroffen haben, schreibt die Polizei in einer Meldung zu dem Angriff.
Da ist auch die Mieterin einer Wohnung im Regenbogenkiez in Schöneberg, die eine metergroße Regenbogenflagge an ihren Balkon gehängt hat. Die Hausverwaltung schreibt ihr, dass sie diese abnehmen soll, droht gerichtliche Schritte und sogar Regress an. Der „optische Gesamteindruck“ sei erheblich gestört, möglicherweise sei dies geschäftsschädigend.















