Die Dänen nutzen zwar kaum noch Bargeld, halten aber mehr davon bereit. Das ist Ganz im Sinne der Nationalbank des Königreichs. Sie arbeitet seit Jahren an der Resilienz des Zahlungsverkehrs, um das Land auf IT-Angriffe und andere Ausfälle von IKT vorzubereiten. Dafür empfiehlt sie, dass jeder Däne für Notfälle mindestens 250 Kronen (gut 33 Euro) in bar bereithält. Zudem hat die Behörde durchgesetzt, dass Dänen die wichtigsten täglichen Ausgaben auch dann mit physischer Kredit- oder Debitkarte und PIN abwickeln können, wenn der Zahlungsabwickler unerwartet offline geht.
Das musste sich bereits bewähren: Im Mai ist der in Dänemark wichtigste Zahlungsdienstleister Nets für fünf Stunden ausgefallen. „Die Offline-Kartenbereitschaft hat dafür gesorgt, dass viele Kunden in Lebensmittelgeschäften den Nets-Ausfall im Mai 2026 nicht bemerkt haben‟, berichtet Nationalbankdirektor Ulrik Nødgaard. „Das System unterstützt sowohl herkömmliche Kartenzahlungen als auch Zahlungen per Wallet; daher sollten mehr Geschäfte den Einsatz dieser Offline-Lösung in Erwägung ziehen.‟ Bloß der Strom darf nicht ausfallen. Bislang machen insbesondere die Apotheken und Lebensmittelketten mit.
Neun Prozent Barzahlungen






