Thomas Abraham-James beugt sich über das blubbernde Wasserloch und hält den Finger rein. „60 Grad“, schätzt er. Dampf steigt in die kalte Juliluft, die Steine haben sich leicht gelb verfärbt. Ein Schädel und ein Penisknochen köcheln vor ihm hin, die letzten Reste eines Eisbären und Walrosses, die Jäger hier zurückgelassen haben. „Herrlich“, sagt Abraham-James – er meint nicht die Kadaver, sondern was sich unter der heißen Quelle verbirgt.