Mehr als 17,3 Millionen Menschen schauten in Deutschland zu, als Spanien am 19. Juli im Endspiel der Fußball-WM Argentinien mit 1:0 schlug – eine Einschaltquote von 65 Prozent. Wie viele weltweit vor den Bildschirmen saßen, ist nicht bekannt; es waren zweifellos Milliarden. Für sie alle unübersehbar war Adidas. Der Sportartikelhersteller aus dem fränkischen Herzogenaurach stellte den Spielball, die Schiedsrichter trugen erstmals bei einer WM drei dicke Streifen auf ihren Shirts, und auch die beiden Finalisten wurden von Adidas ausgerüstet. Samt ihren Superstars, den wichtigsten Werbefiguren von Adidas im Fußball, Lionel Messi und Lamine Yamal. „Das hätten wir uns nicht besser wünschen können“, sagt Adidas-Chef Björn Gulden, 61. „Diese WM war wie ein Märchen für mich. Wir hätten nicht besser aussehen und es nicht besser machen können.“
Adidas profitiert enorm von der Fußball-WM
Die Omnipräsenz als Sponsor und Ausrüster vor allem beim Endspiel haben die Drei-Streifen-Marke gepusht. Nicht nur ihr Umsatz mit Fußballprodukten erreicht neue Rekorde. Warum belohnen die Anleger die Erfolge nicht?












