Halbjahresbilanz bei BMW: Jobabbau und Gewinnwarnung

Stellenabbau vorwiegend in Verwaltung und Entwicklung

Hoffnungsträger Neue Klasse

Vorerst weiterhin stark abhängig von China

BMW hat im zweiten Quartal 2026 einen Gewinneinbruch von rund 35 Prozent hinnehmen müssen. Der Konzern erwirtschaftete nach Steuern nur noch 1,2 Milliarden Euro, der Umsatz sank von 34 auf 31 Milliarden Euro. Der operative Gewinn im Automobilgeschäft brach sogar um mehr als 60 Prozent auf 629 Millionen Euro ein. BMWs Finanzdienstleistungssparte verdient diesen Zahlen zufolge inzwischen mehr als das eigentliche Kerngeschäft mit Fahrzeugen. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, warum BMW gestern den Abbau von rund 8000 Stellen bis 2027 angekündigt hat.