Google hat in der Nacht zum Donnerstag ein umfangreiches Sicherheitsupdate für den Webbrowser Chrome herausgegeben: 370 Sicherheitslücken stopfen die Programmierer darin. Davon gelten immerhin sieben als kritisches Sicherheitsrisiko. Weitere 71 haben einen Bedrohungsgrad „hoch“.
Das schreibt Google in der Versionsankündigung zu den neuen Chrome-Builds. Von den gravierendsten Schwachstellen sind vier vom Typ „Use after free“ – betroffen sind die Komponenten Compositing, Views, Skia und Ozone –, der Programmcode nutzt also bereits freigegebene Ressourcen erneut, wodurch deren Inhalte undefiniert sind. Das ermöglicht oftmals das Einschmuggeln und Ausführen von Schadcode. Bei den Browser-Schwachstellen mit diesem Schweregrad genügt in der Regel das Anzeigen von bösartig präparierten Webseiten, um Opfern Schadcode unterzujubeln. Sowohl das Modul Dawn als auch ANGLE filtern nicht vertrauenswürdige Daten unzureichend. Bei der siebten kritischen Lücke handelt es sich um eine Race-Condition im Updater von Chrome.
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