Google hat am Mittwoch den Webbrowser Chrome in aktualisierter Fassung veröffentlicht. Erst in der Nacht zum Freitag haben die Entwickler jedoch Informationen über die damit geschlossenen Sicherheitslücken nachgeliefert: 151 Schwachstellen hat die neue Version weniger. Davon haben 22 die Einstufung als „kritisches“ Risiko erhalten.
Von den Sicherheitslücken, die die Updates schließen, gelten den Google-Entwicklern 22 als „kritischer“ Bedrohungsgrad. Weitere 123 stellen ein „hohes“ Risiko für die Browsernutzer dar. Die verbliebenen sechs Schwachstellen stufen die Programmierer noch als „mittleres“ Risiko ein. Immerhin: Google erwähnt keine in freier Wildbahn ausgenutzten Schwachstellen. Dennoch sollten Nutzerinnen und Nutzer nicht zögern, das Update anzuwenden.
Gefixte Softwareversionen
Die Versionen Google Chrome 148.0.7778.215 für Android und Linux, 148.0.7778.215/216 für macOS und 148.0.7778.216/217 für Windows enthalten die Fehlerkorrekturen, wie Google in der Release-Ankündigung schreibt. Für Android und iOS verteilt Google zudem in kleineren Wellen bereits Browser des 149er-Versionszweigs.
Das Update der Chromium-basierten Webbrowser stößt in der Regel der Versionsdialog an, der sich hinter im Browser-Menü (meist ein Icon mit drei übereinanderliegenden Punkten oder Strichen) unter „Hilfe“ und dort „Über“ oder „Info“ zum jeweiligen Browser-Namen verbirgt. Unter Linux ist dafür meist die Softwareverwaltung der Distribution verantwortlich. In den App-Stores von Apple und Google kommen die Updates jedoch oftmals nur mit Verzögerung an; eine Beschleunigung lässt sich nicht erzwingen. Wer auf Chromium basierende Webbrowser wie Microsofts Edge einsetzt, sollte auch hier schauen, ob der Hersteller die Updates bereits verteilt.








