Startseite
Unternehmen
Frankreich: Luxuskrise – Winzer beschränken Traubenmenge für Champagner US-Zölle, Geopolitik, Abstinenz: Die Champagne verkauft immer weniger Schaumwein. Der Winzerverband stemmt sich nun mit Angebotsverknappung gegen den drohenden Preisverfall.
Champagner-Flaschen auf einer Weinmesse in Paris: Die Branche leidet unter einer Absatzkrise. Foto: AFPParis. Der Champagner erlebt eine heftige Krise. Im Vergleich zu 2022 ist der Absatz des Luxus-Schaumweins um rund 60 Millionen eingebrochen. Die Winzer und Winzerverbände des streng regulierten Anbaugebiets Champagne haben sich in diesem Jahr deshalb entschieden, ihre Erntemenge weiter einzuschränken. Und so die Preise mindestens zu stabilisieren.Die regionale Winzerorganisation, Comité Champagne, zu der unabhängige Winzer, große Champagnerhäuser und Genossenschaften gehören, hat die Menge auf 8800 Kilogramm Trauben pro Hektar beschränkt, die für die Champagnerherstellung verwertet werden darf. Es ist die vierte Reduktion in Folge, 2023 waren es noch 11.300 Kilogramm. Der Rest der Trauben wird als Reserve aufbewahrt, falls die Ernte in späteren Jahren schlechter ist oder der Konsum wieder anzieht. „Die Entscheidung dient dazu, langsam die Vorräte zu reduzieren“, erklärte das Comité.Es reagiert damit auf die „vielleicht tiefste Krise der vergangenen 50 Jahre“, sagt die auf die Branche spezialisierte Ökonomin Aurélie Ringeval-Deluze von der Universität Reims. Die Champagne sei immer sehr anfällig für geopolitische Krisen gewesen, sagte sie im Lokalradio ICI. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







