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Facebook-Konzern: Meta enttäuscht mit Ausblick und verschreckt die Anleger Der Umsatz des Facebook-Konzerns bleibt hinter den Erwartungen zurück. Der Cashflow schrumpft zusammen, was Zweifel am KI-Kurs befeuert. Die Aktie sackt nachbörslich um knapp zehn Prozent ab.
Meta-Chef Mark Zuckerberg in Menlo Park: Der Konzern hat die Investoren mit seinem Quartalsbericht enttäuscht. Foto: Jeff Chiu/AP/dpaSan Francisco. Beim Facebook-Konzern Meta mehren sich die Anzeichen, dass der beschleunigte Ausbau von Angeboten rund um Künstliche Intelligenz (KI) die Bilanz belastet. Am Mittwoch legte der Technologieriese seine Quartalszahlen und seinen Ausblick vor. Sie enttäuschten die Wall Street: Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel zeitweise knapp zehn Prozent.Meta verfehlte die Erwartungen gleich auf mehreren Ebenen:Für das angebrochene Vierteljahr stellte Meta einen Umsatz zwischen 61 und 64 Milliarden Dollar in Aussicht. Dessen Mittelwert liegt unter den 63 Milliarden Dollar, mit denen Analysten im Schnitt gerechnet hatten.Noch wichtiger: Der freie Cashflow, der im ersten Quartal noch bei über zwölf Milliarden Dollar lag, schrumpfte auf weniger als 784 Millionen Dollar. Damit fiel er zwar noch nicht in den negativen Bereich, für den profitverwöhnten Tech-Riesen gilt die Zahl jedoch als Alarmsignal.Zudem sank der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf gut 15 Milliarden Dollar, und fiel damit ebenfalls geringer aus als erwartet.Allein das Kerngeschäft entwickelte sich im abgelaufenen Quartal weiter erfreulich. Hier erwiesen sich die boomenden Werbeeinnahmen des Konzerns, zu dem neben Facebook auch die Fotoplattform Instagram, der Nachrichtendienst Whatsapp und der Twitter-Klon Threads gehören, als sichere Bank. Im Vorjahresvergleich stieg der Umsatz um 28 Prozent auf über 60 Milliarden Dollar.Zweifel am KI-Ausbau wachsenDie durchwachsenen Zahlen befeuerten am Mittwoch Zweifel am teuren KI-Ausbau bei Meta. Ganz offensichtlich lässt sich dieser bisher nicht in sprunghaft steigende Einnahmen umsetzen. Und die Ausgaben klettern weiter.So hob Meta bei der Prognose für die Investitionen in KI-Infrastruktur das untere Ende der Spanne von 125 auf 130 Milliarden Dollar an. Die erwartete Obergrenze bei den Kapitalinvestitionen blieb unverändert. Dennoch bereitet Anlegern schon deren reine Zahl Kopfzerbrechen: Meta will bis zu 145 Milliarden Dollar ausgeben. 2025 investierte der Konzern noch gut 72 Milliarden Dollar in neue Rechenzentren. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt











