Auf dem Flug von Zürich nach New York hat sich Rauch in der Businessclass entwickelt. Grund war eine kleine Powerbank, die in einen Sitz gerutscht war und sich erhitzt hatte.29.07.2026, 19.20 Uhr2 LeseminutenIm Flugzeug kam es zu einer Rauchentwicklung.Christoph Ruckstuhl / NZZwek. Am Montag musste ein Flugzeug der Swiss auf dem Weg von Zürich nach New York ausserplanmässig in Bangor im amerikanischen Gliedstaat Maine landen. Als Grund für die ausserplanmässige Landung nannte die Fluggesellschaft eine unklare Rauchentwicklung in der Businessclass. Nun ist die Ursache für den Rauch ermittelt worden.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Wie die Swiss am Mittwoch mitteilt, hat sie ein Technikteam nach Bangor entsandt, damit das Flugzeug inspiziert wird. Die Spezialisten haben vor Ort die Ursache des Rauchs ermitteln können. Die bisherigen Untersuchungen zeigen, dass ein Ladecase für Kopfhörer in einen Sitz gerutscht und dort eingeklemmt worden ist, wie die Swiss schreibt. Dadurch sei das Gerät beschädigt worden, und es sei zu Hitze gekommen, wodurch Rauch entstanden sei. Bei dem Objekt handle es sich um eine handelsübliche Aufbewahrungsbox, welche die Kopfhörer gleichzeitig mittels Powerbank-Funktion auflade.Das beschädigte Ladecase für KopfhörerSwissDer Gebrauch von Powerbanks ist an Bord von Swiss-Flügen seit Anfang Jahr nicht mehr gestattet. Elektronische Geräte oder Batterien dürfen seither nicht mehr mit einer Powerbank aufgeladen werden. Auch das Aufladen einer Powerbank selbst ist nicht mehr erlaubt, wie die Swiss weiter schreibt. Powerbanks dürften zwar auf einen Flug mitgenommen werden, aber nur maximal zwei pro Passagier. Und die Geräte müssten entweder am Körper, in der Sitztasche oder im Handgepäck verstaut werden.Im Fall des Fluges von Zürich nach New York habe es sich «nur» um ein kleines Ladecase mit vergleichsweise tiefer Akkukapazität gehandelt. «‹Richtige› Powerbanks haben deutlich mehr Kapazität, eine Beschädigung oder Fehlfunktion könnte in so einem Fall wesentlich gravierendere Folgen haben», teilt die Swiss weiter mit. Sie appelliert an ihre Passagiere: «Sie tragen eine Mitverantwortung für die Sicherheit, und wir müssen uns darauf verlassen können, dass sie sich strikt an die Powerbank-Regeln halten.»