Die 100 Jahre alte Sternbrücke in Altona, einst Heim von Subkultur, ist abgerissen. Jetzt schleicht die Tausende Tonnen schwere Neue Richtung Kreuzung.

Zieht viel Interesse auf sich: Monsterbrücke unterwegs

Christian Charisius/dpa

Das Monster erwacht. Langsam und synchron drehen Dutzende kleine Räder unter der riesigen neuen Sternbrücke sich am Mittwochmittag in Richtung Straße. Gebannt kneifen rund 50 Menschen, viele grauhaarig, aber nicht alle, auf dem Gehweg hinter der Absperrung ihre Augen zusammen. Sie schirmen sie ab vor der Sonne und fixieren den Koloss. Noch bewegt die Brücke sich nicht.

Um 12 Uhr soll sie auf die Straße gefahren werden, wo sie aufgebockt werden wird auf sechs Meter über Straßenniveau, um dann ihren ersten und letzten Weg anzutreten: 400 Meter zu ihrem Einsatzort an der Kreuzung Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße. Hier wurde sie montiert.