Bereits vor einem Jahr betonte Dieter „Didi“ Hallervorden nach einem Auftritt bei einer Friedensdemonstration in Dresden ausdrücklich, dass er Gegner der AfD sei. Auf die Kritik, dass verschwörungsideologische und rechte Gruppen ebenfalls an der Demo teilgenommen hätten, antwortete er damals: „Für meinen kühnen Wunsch nach Frieden würde ich vor jedem Publikum streitbar aufs Podium springen.“Nun springt er schon wieder für seine Überzeugungen wohin. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am 6. September spricht er sich zum wiederholten Mal klar gegen die AfD aus.
Eine eintönige, öde und langweilige Kulturlandschaft
„Wenn SPD, Grüne und FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, kann die AfD bereits mit 40 Prozent die absolute Mehrheit erreichen“, macht Hallervorden der Nachrichtenagentur dpa klar. „Das möchte ich unbedingt verhindern.“ Der Schauspieler, Kabarettist und Sänger wurde selbst in Dessau geboren und sieht die Wahl in seinem Heimat-Bundesland als entscheidendes Signal für die politische Zukunft Deutschlands. Einen Tag später feiert er übrigens seinen 91. Geburtstag.
Laut aktuellen Umfragen liegt die in Sachsen-Anhalt vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte AfD deutlich vor der derzeit regierenden CDU und allen anderen Parteien.










