Bei den eigenen Fans ist die Wahrnehmung ziemlich eindeutig: Der FC Hansa Rostock gehört für sie nicht in die Dritte Liga. Der Anspruch, kurzfristig mindestens wieder in der 2. Bundesliga zu spielen, perspektivisch vielleicht sogar mal wieder zur Bundesliga zu gehören, ist an der Ostsee fest verankert. Das scheinen nicht nur die Hansa-Anhänger so zu sehen, sondern auch die Konkurrenz aus der Dritten Liga. Zumindest kann man das einer Umfrage deutlich ablesen. Mit Blick auf eine Wahl würde man bei 17 von 20 Stimmen von einer absoluten Mehrheit sprechen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es bei der Umfrage vom Onlineportal „liga3-online.de“ zu den Aufstiegsfavoriten drei Enthaltungen gab und somit alle abgegebenen Stimmen auf Hansa Rostock entfallen sind, kann man von einem überwältigenden und einstimmigen Ergebnis sprechen.
Zweitliga-Absteiger landet hinter Hansa Rostock
Selbst Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf brachte es in dieser Abstimmung „nur“ auf 14 Stimmen, die drittmeisten Stimmen (11) gingen an Rot-Weiss Essen. Als Hauptgrund dafür wird insbesondere der Kader genannt. Während die Düsseldorfer nach dem Abstieg in die Dritte Liga einen großen personellen Umbruch vollziehen mussten, ist es den Rostockern gelungen, den Kader nicht nur in großen Teilen zusammenzuhalten, sondern auch punktuell zu verstärken. „Eine eingespielte Mannschaft, die auch in der vergangenen Saison oben mitgespielt hat“, wird etwa Verl-Trainer Orest Shala zitiert.Die wirtschaftlichen Möglichkeiten und die große Fanbase in Rostock, die zuletzt beim Vorbereitungsspiel in Watford auf sich aufmerksam machte, werden ebenfalls als wichtige Bausteine für einen Hansa-Aufstieg genannt. Trainer Daniel Brinkmann wollte, genau wie Essens Trainer Uwe Koschinat und Waldhof Mannheims neuer Coach Rui Mota, nicht an der Umfrage teilnehmen.








