Potsdam (dpa/bb) - Nicht nur in der Spree herrscht in Brandenburg derzeit Niedrigwasser. Ein Blick in die Daten des Landesamts für Umwelt Brandenburg (LfU) zeigt, dass beim Großteil der Flüsse im Land aktuell der Abflusswert die Warnstufe unterschreitet. An der Potsdamer Messstelle der Nuthe fließen demnach aktuell nur etwa 0,5 Kubikmeter pro Sekunde durch. Ab Werten unter 1,8 Kubikmetern gilt für diesen Fluss laut LfU die Warnstufe.Unterschreitet der Abfluss die ökohydrologische Mindestmenge, kann dies für das Ökosystem Fluss zum Problem werden. Der Wert beschreibt den Mindestwasserbedarf, der für einige Arten und Fische notwendig ist, um ihnen gute Lebensvoraussetzungen zu gewährleisten. Eine lang andauernde Unterschreitung dieses Abflusswertes kann diese Tiere bedrohen.Allerdings ist das Unterschreiten der Warnstufe keine Seltenheit. Insbesondere in den Sommermonaten trat in den vergangenen Jahren immer wieder Niedrigwasser auf. In einigen Regionen sind die Ausmaße jedoch deutlich sichtbarer als in den Vorjahren. In der Oder sanken die Pegelstände zuletzt so stark, dass die Güterschifffahrt teilweise eingestellt werden musste.© dpa-infocom, dpa:260729-930-455459/1
Niedrigwasser in vielen Brandenburger Flüssen
Potsdam (dpa/bb) - Nicht nur in der Spree herrscht in Brandenburg derzeit Niedrigwasser. Ein Blick in die Daten des Landesamts für Umwelt Brandenburg (LfU) zeigt, dass beim Großteil der Flüsse im Land aktuell der Abflusswert die Warnstufe unterschreitet. An der Potsdamer Messstelle der Nuthe fließen demnach aktuell nur etwa 0,5 Kubikmeter pro Sekunde durch. Ab Werten unter 1,8 Kubikmetern gilt für diesen Fluss laut LfU die Warnstufe.Unterschreitet der Abfluss die ökohydrologische Mindestmenge, kann dies für das Ökosystem Fluss zum Problem werden. Der Wert beschreibt den Mindestwasserbedarf, der für einige Arten und Fische notwendig ist, um ihnen gute Lebensvoraussetzungen zu gewährleisten. Eine lang andauernde Unterschreitung dieses Abflusswertes kann diese Tiere bedrohen.Allerdings ist das Unterschreiten der Warnstufe keine Seltenheit. Insbesondere in den Sommermonaten trat in den vergangenen Jahren immer wieder Niedrigwasser auf. In einigen Regionen sind die Ausmaße jedoch deutlich sichtbarer als in den Vorjahren. In der Oder sanken die Pegelstände zuletzt so stark, dass die Güterschifffahrt teilweise eingestellt werden musste.© dpa-infocom, dpa:260729-930-455459/1









