Marktbericht

Stand: 29.07.2026 • 13:42 Uhr

BASF ist auf Sparkurs: Die Zahl der Vollzeitstellen in Ludwigshafen ist erstmals seit 1954 auf unter 30.000 gefallen. Gleichzeitig hebt der Konzern seine Ziele an und will Aktien zurückkaufen - das kommt an der Börse gut an.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF treibt seinen Umbau voran und hat die Belegschaft an seinem Stammsitz in Ludwigshafen auf den tiefsten Stand seit 1954 verkleinert. "Wir haben das Tempo noch einmal erhöht, um unsere globale Organisation schlanker und effizienter aufzustellen", sagte Vorstandschef Markus Kamieth bei der Vorlage der endgültigen Zahlen zum zweiten Quartal.

Allein im ersten Halbjahr 2026 habe BASF mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen. Der Rückgang in Ludwigshafen auf unter 30.000 Vollzeitstellen sei "ein wichtiger und notwendiger Schritt, um den Standort wieder wettbewerbsfähig zu machen", so Kamieth. Seit Januar 2024 strich der Konzern weltweit rund 7.000 Stellen, im Jahresvergleich sank die Zahl um gut 14 Prozent auf rund 94.900.