Nach dem rätselhaften Tod von 15 Elefanten in einem Nationalpark in Kenia ist in dem ostafrikanischen Land eine Untersuchung eingeleitet worden. Zwischen Ende Juni und Ende Juli seien im Amboseli-Nationalpark und dessen Umgebung 15 Todesfälle festgestellt worden, teilte die Organisation Kenya Wildlife Service am Dienstag mit. Zehn der toten Elefanten hätten demnach ähnliche Symptome gezeigt, darunter eine Teillähmung.
Dadurch seien die Tiere nicht mehr in der Lage gewesen, sich auf den Beinen zu halten, hieß es weiter. Sie seien binnen ein bis zwei Tagen verendet. Die übrigen fünf Tierkadaver seien bereits so stark verwest gewesen oder ausgeweidet, dass sich die Todesursache nicht mehr habe feststellen lassen.Bis auf einen männlichen Elefanten handelt es sich der Organisation zufolge bei den toten Tieren durchweg um weibliche Tiere oder Jungtiere. Vorläufige Untersuchungen der University of Nairobi wiesen bei mehreren der betroffenen Elefanten auf eine mögliche giftige Substanz hin. Deren Konzentration, Bedeutung und Ursache müssten aber noch überprüft werden, hieß es. Ein erster amtlicher Test auf das Gift fiel negativ aus, weitere sollten folgen. Die Behörden prüfen auch Wasserquellen und andere mögliche Umweltverschmutzungen. Kenya Wildlife Service betonte, es gebe keine Hinweise auf ein Risiko für die Gesundheit von Menschen.










