Schneider bestätigte die Einigung zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und zu einem Netzpaket. Energie- und Umweltverbände kritisieren Reiches ursprüngliche Pläne. Die Ministerin hatte ihren Gesetzentwurf deshalb bereits nachgebessert.Reiche: Erneuerbare Energien sollen »erwachsen« werdenAusgangspunkt waren Reiches Sparpläne. Die Förderung erneuerbarer Energien, etwa aus Wind und Sonne, kostet jedes Jahr viel Steuergeld. Im Bundeshaushalt 2027 sind dafür rund 16,5 Milliarden Euro veranschlagt. Reiche will diese Kosten senken.
Die Ministerin meint, die erneuerbaren Energien seien »erwachsen« geworden und müssten mehr finanzielle Verantwortung tragen. Ihr Ziel: Das EEG soll kein »Rundum-Sorglos-Paket« mehr sein, heißt es aus Kreisen des Wirtschaftsministeriums.Die Kernpunkte der geplanten ReformMehr als die Hälfte des Stroms in Deutschland stammt bereits aus erneuerbaren Energien, bis 2030 sollen es 80 Prozent werden. An diesem Ziel hält Reiche fest, plant aber Anpassungen. Derzeit würden Anlagen in Netzgebieten errichtet, die den produzierten Strom in vielen Stunden nicht aufnehmen könnten. Um Netzengpässe zu vermeiden, werden Wind- und Solaranlagen immer wieder abgeregelt, also gedrosselt oder abgeschaltet. Diese Eingriffe ins Netzmanagement (»Redispatch«) kosten wegen Entschädigungen jedes Jahr Milliarden.









