Liebe Leserin, lieber Leser,es gab Zeiten, da sehnten sich Journalisten nach einem Sommerlochtier: ein süßer Eisbär oder ein angeblicher Löwe, der einen im Juli durch den schwachen Nachrichtenzyklus bringt. Ich kann euch sagen: Die Ära ist vorbei. Das einzige Tier, das mir diesen Sommer über den Weg gelaufen ist, war das Stablecoin-Einhorn Augustus des Berliner Gründers Ferdinand Dabitz (25; wir berichteten). Und auch diese Woche haben wir wieder einige heiße Fintech-Themen:

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Topstory: N26-Chef Mike Dargan tauscht seinen Finanzchef aus

Wettet auf sich selbst: N26-CEO Mike Dargan

Mike Dargan (48) hat in seinen ersten 119 Tagen als neuer N26-CEO noch kein Interview gegeben. Auf LinkedIn kann man seine Ambitionen allerdings schon nachlesen: Der ehemalige UBS-Banker möchte die Berliner Neobank zu „Europas Nummer eins im Digital-Banking“ machen. Ein steiler Anspruch für ein Fintech, das zuletzt mit Bafin-Ärger und Machtkämpfen Schlagzeilen machte. Doch Dargan meint es ernst – und untermauert seinen Glauben auch mit eigenem Geld. Nach Informationen meiner Kollegin Katharina Slodczyk hat er für einen zweistelligen Millionenbetrag Anteile an N26 gekauft. Der Aufschwung soll mit frischem Personal beginnen. Seit Amtsantritt im April hat Dargan vier Top-Posten neu besetzt, überwiegend mit Managern von Traditionsbanken. Jetzt tauscht er auch den Finanzchef Arnd Schwierholz (56) aus, wie wir exklusiv erfahren haben. Was hinter dem Abgang steckt und was die Personalentscheidungen über Dargans neue Strategie verraten, lest ihr hier.